Vom Drehkreuz zum Provinzflughafen

Studie der Wirtschaftsvereinigung arbeitet mit abenteuerlichen Szenarien Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) hat ein Gutachten vorgestellt, das sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Luftverkehrsdrehkreuzes München beschäftigt. Das einzige Ziel der Studie: Sie soll verdeutlichen, wie wichtig eine dritte Startbahn für den Wirtschaftsstandort Bayern ist. Dabei wird allerdings mit Zahlen hantiert, die - vorsichtig ausgedrückt

Herbstklausur der FW-Landtagsfraktion

Die Flüchtlingskrise war ein zentrales Thema der Herbstklausur der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion in Großwallstadt in Unterfranken. Die FW untermauerten ihre Forderungen nach zusätzlichen Richterstellen an den bayerischen Verwaltungsgerichten, um Asylverfahren schneller zum Abschluss zu bringen. Um die Zahl der Zuwanderer zu reduzieren, mit der Polizei, Kommunen und ehrenamtliche Helfer zunehmend überfordert sind, sei es auch geboten,

Stromtrasse von Oberbachern nach Ottenhofen – das steckt dahinter

Eine Verkürzung der umstrittenen Gleichstromleitung Süd-Ost könnte auch Auswirkungen auf die Landkreise Freising, Erding und Dachau haben. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur vom 4. September 2015 hervor. Sollte die Passage nämlich nicht ins schwäbische Gundremmingen, sondern nach Landshut führen, müsste eine circa 40 Kilometer lange Trasse zwischen Ottenhofen (Landkreis Erding) und Oberbachern

„Startbahn verhindern heißt für Bayern kämpfen“

Die Freien Wählern werden bei ihrem strikten Nein zur dritten Startbahn am Münchner Flughafen bleiben. Das haben Fraktionschef Hubert Aiwanger und der Freisinger Abgeordnete Benno Zierer am Donnerstag bei einem Bürgerforum in der Savoyer Au klar gemacht. Das wird auch die Position sein, wenn Ministerpräsident Horst Seehofer nach der Sommerpause das Thema in acht

Bayern will die dritte Startbahn nicht

Laut einer aktuellen Umfrage des Fernsehsenders SAT.1Bayern lehnen 52 Prozent der Menschen im Freistaat eine dritte Startbahn am Flughafen München ab – nur 34 Prozent sind dafür. Im Großraum München sprechen sich sogar 63 Prozent gegen den Ausbau aus. Ministerpräsident Seehofer muss einsehen, dass Bayern die dritte Startbahn nicht braucht und dass das bayerische Volk

Bodenerosion ist das größte Problem

Landesarbeitskreis Umwelt der Freien Wähler diskutiert über Gewässerschutz Erosion, begradigte und verbaute Flüsse, Phosphor, Ammoniak oder Nitrat im Wasser, dazu Medikamentenrückstände und Hormone – es gibt viele Ursachen, warum viele Gewässer und Grundwasserkörper in Bayern vom „guten Zustand“ ein ganzes Stück entfernt sind. Der Landesarbeitskreis Umwelt der Freien Wähler, geleitet von MdL Benno Zierer, hat

TTIP gefährdet kommunale Selbstverwaltung

Gemeinsame Erklärung von Freien Wählern und Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft Demonstrativer Schulterschluss zwischen öffentlicher Wasserwirtschaft und der Fraktion der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag: Gemeinsam wollen sie die staatliche Daseinsvorsorge vor den Gefahren der Freihandelsabkommen TTIP und TiSA schützen: „Wasser als Gemeingut, eine gut organisierte Wasserversorgung sowie Abwasserbeseitigung und Gewässerunterhaltung – diese Punkte sind essentiell

Großbetriebe schärfer kontrollieren, Käfighaltung abschaffen

Sondersitzung im Umweltausschuss zum Salmonellen-Skandal Eine Sondersitzung des Landtags-Umweltausschusses zu den Salmonellen-Eiern aus Niederbayern hatten Freie Wähler, SPD und Grüne durchgesetzt – und Umweltministerin Ulrike Scharf stellte sich den Abgeordneten. Sie musste Fehler in der Informationspolitik ihres Hauses einräumen, wich einigen Nachfragen aus, konnte aber auch erste Konsequenzen aus den Vorkommnissen um die Firma Bayern-Ei

Trendwende nicht in Sicht

Aktuelle Luftverkehrsprognosen sagen schwaches Wachstum vorher Bald wird das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig darüber entscheiden, ob es eine Revision gegen das Urteil des Bayerischen VGH zulässt, mit dem das Baurecht für die geplante dritte Startbahn am Flughafen München bestätigt wurde. Wenn die juristische Auseinandersetzung nicht in die nächste Runde geht, werden die Befürworter den finalen Versuch

Damit der Boden nicht den Bach runtergeht

Nach den verheerenden Hochwasserereignissen der vergangenen Jahre, wie der Flut an Isar und Amper im Juni 2013, steht der Hochwasserschutz ganz weit oben auf der politischen Agenda – auf Landesebene und in den Kommunen. Unterstützung erhalten die Städte und Gemeinden durch Experten der Initiative „boden:ständig“, die am 18. Juni 2015 im Bayerischen Landtag präsentiert wurde.
kat