Vorbildlichen Einsatz im kooperativen Naturschutz würdigen

Landschaftspflegeverbände sind eine bayerische Erfindung und ein Erfolgsmodell im kooperativen Natur- und Landschaftsschutz. Das Zusammenwirken von Kommunalpolitik, Landwirtschaft sowie organisiertem und behördlichen Naturschutz auf freiwilliger Basis hat sich bewährt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Konkrete Maßnahmen zum Naturschutz und zur Landschaftspflege werden zwischen den Akteuren vor Ort abgestimmt. Mögliche Konflikte werden dadurch vermieden

Sicherheitspersonal am Flughafen: Gesundheit der Mitarbeiter geht vor

Seit Monaten beschäftigen die Krankheitsfälle von Mitarbeitern des Sicherheitspersonals am Flughafen München den Landtag. Beschäftigte klagen immer wieder über Übelkeit, Schwindel, Hautausschläge, Atemnot und viele andere Symptome – und führen das auf die Detektoren zurück, mit denen Passagiere und Handgepäck auf Sprengstoffe geprüft werden. Als einer der ersten Abgeordneten hat sich Benno Zierer (Freie

Angemessene Förderung für Umweltstationen

Umweltbildung hat für die Freien Wähler im Bayerischen Landtag einen hohen Stellenwert. Kinder müssen die Gelegenheit haben, durch praktische Erfahrungen Umweltbewusstsein zu entwickeln. Eine wichtige Rolle als außerschulische Lernorte spielen die staatlich anerkannten Umweltstationen, von denen es in Bayern derzeit 53 gibt. Auf dem Seiml-Hof in Obing haben sich die Umweltpolitiker der FW-Fraktion, Benno

Fünf vor zwölf für die Energiewende

Alle zwei Jahre wiederholt sich bei den Reformen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) das gleiche Spiel: Zuerst kommt ein Eckpunktepapier, dessen Umsetzung die Energiewende nahezu vollständig zum Erliegen bringen würde. Danach kommt ein Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums, das meistens nicht weniger schlimm für die Erneuerbare-Energien-Branche ist. Anschließend gibt es dann ein Hin und Her zwischen Bundestag, Bundesrat

Dritte Startbahn: Entscheidung auf unbestimmte Zeit verschoben

Die Staatsregierung verschiebt die Entscheidung über den Bau einer dritten Startbahn auf unbestimmte Zeit. Das hat Finanzminister Söder am Mittwoch, 27. März, bei einem Gespräch im Club Wirtschaftspresse in München angekündigt. Damit ist eines klar: Der Dialogprozess, mit dem Ministerpräsident Horst Seehofer große Hoffnungen bei den Betroffenen im Flughafen-Umland geweckt hatte, verkommt zur Farce. Finanzminister

Reptilienstation: Keine Alternative zum Standort Neufahrn

Wie geht es weiter mit der Reptilienauffangstation? Fakt ist: Die bisherige Auffangstation in der Münchner Kaulbachstraße ist zu klein, die Terrarien stapeln sich bis unter die Decke. Tierärzte und Pfleger versorgen unter schwierigsten Bedingungen jährlich bis zu 1200 Giftschlangen, Echsen oder Vogelspinnen. Die Auffangstation in München ist nicht nur die größte ihrer Art für exotische

TTIP & Co.: Mehr Risiken als Chancen

„Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA bringen mehr unkalkulierbare Risiken als Chancen“, da ist sich der Freie Wähler-Landtagsabgeordnete Benno Zierer sicher. Gefahren sieht er vor allem für die Landwirtschaft, aber auch für Verbraucher, zum Beispiel durch Gentechnik, Verwerfungen auf dem Lebensmittelmarkt oder eine Abkehr vom Vorsorgeprinzip in Zulassungsverfahren. Für die Freien Wähler steht deshalb

Bodenschutz: Landwirten drohen neue Auflagen

Dass Abgeordnete einer Fraktion in zwei Ausschüssen des Landtags über ein und denselben Antrag unterschiedlich abstimmen, kommt so gut wie nie vor. Die CSU hat kürzlich für ein solches Kuriosum gesorgt. Es ging um einen Antrag der Grünen zum Thema Bodenschutz. Der Klimaschutz sollte im Bodenschutzgesetz des Bundes verankert, die gute fachliche Praxis in

Neue Wege im Bibermanagement

Der Biber und die Schäden, die er verursacht – in vielen Gemeinden ist das ein Dauerthema. Über die Frage, wie mit den sich rasant vermehrenden Nagern umgegangen werden soll, wird hitzig debattiert. Versachlichen sollte die Diskussionen eine bayernweit einheitliche Datengrundlage – einen entsprechenden Antrag hatte Benno Zierer, Umweltsprecher der Freien Wähler, im Landtag eingebracht.

Reptilienstation: Freistaat ist in der Pflicht

10 Mitarbeiter teilen sich einen Schreibtisch und müssen sich auf dem Flur umziehen. In manchen Räumen stapeln sich die Terrarien bis unter die Decke, die Pfleger müssen auf zwei Meter hohe Leitern klettern, wenn sie Schlangen, Leguane oder Vogelspinnen versorgen wollen. Die Verhältnisse in der Reptilienauffangstation in der Münchener Kaulbachstraße sind mehr als beengt,
kat