Nationalpark in den Isarauen: Viele offene Fragen

Dass das Umweltministerium bei der Suche nach dem Standort für einen dritten Nationalpark in Bayern auch die Isarauen im Landkreis Freising mit einbezieht, kommt einigermaßen überraschend. Am 23. Oktober hat Ministerin Ulrike Scharf in Freising die Idee eines Auwald-Nationalparks vorgestellt. Dieser soll aus Flächen an der Donau in der Region Neuburg-Schrobenhausen und Flächen an

Eh da-Flächen gegen den Artenschwund

Eine Böschung, ein Feldrain, eine Verkehrsinsel oder ein Grünstreifen zwischen Straße und Radweg – überall gibt es solche Flächen. Und nur weil sie grün sind, bedeutet das nicht, dass sie auch geeignete Lebensräume für Insekten oder andere Tiere darstellen. „Dabei bergen diese Flächen beträchtliches ökologisches Potential“, sagt Benno Zierer, der umweltpolitische Sprecher der Freien

Ist das Denkmal oder kann das weg?

Benno Zierer unterstützt Petition für den Erhalt des Oktogons auf dem Freisinger Domberg Auf dem altehrwürdigen Freisinger Domberg stehen große Veränderungen bevor. Das erste von mehreren Bauprojekten soll die Sanierung des Diözesanmuseums sein. 2015 wurde nach einem Architektenwettbewerb der Siegerentwurf präsentiert, der das Gebäude aus dem Jahr 1870 offener und einladender wirken lassen soll. Damit

Rede zur Interpellation „Zustand der Natur in Bayern“

Auf 340 Seiten hat das Umweltministerium im Rahmen einer Interpellation Fragen zum Zustand der Natur in Bayern beantwortet. Die Interpellation bestätigt im Wesentlichen unsere bisherige Einschätzung vom Zustand der Natur in Bayern. Es ist um unsere Umwelt wahrlich nicht so schlecht bestellt, wie manch einer hier im Hause das gerne herbeireden möchte. Es gibt aber

Anfragen zum Forschungsreaktor Garching

In der öffentlichen Debatte ist das Thema noch kaum angekommen, obwohl es im wahrsten Sinne des Wortes hoch brisant ist: Ab dem Jahr 2018 wird es regelmäßig CASTOR-Transporte vom Forschungsreaktor FRM II in Garching in das Zwischenlager Ahaus in Nordrhein-Westfalengeben. Auf  meine Anfrage hin erklärte die Bayerische Staatsregierung, dass von den 50 Lagerpositionen für

Lebensmittelüberwachung: Reform muss greifen

Die Lebensmittelüberwachung in Bayern kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Es begann vor zwei Jahren mit dem Skandal um die Zustände bei der Firma Bayern-Ei, die für Salmonellen-Erkrankungen in mehreren Ländern und sogar einen Todesfall verantwortlich waren. Es folgte der Listeriose-Ausbruch, dessen Auslöser - Produkte der Geretsrieder Großmetzgerei Sieber, - lange Zeit nicht festgestellt

Sichtschutzwände auf Autobahnen: Staatsregierung vertrödelt zwei Jahre

Gaffer am Unfallort – dieses Problem macht den Einsatzkräften im Freistaat immer häufiger zu schaffen. Denn oft werden die Retter von Schaulustigen behindert. Diese filmen das Leid von Opfern mit dem Handy, hindern Rettungskräfte an ihrer Arbeit oder verursachen bei Unfällen auf Autobahnen Staus auf der Gegenfahrbahn, wodurch weitere Unfälle vorprogrammiert sind. Deshalb hatten

Betäubungsgeräte-TÜV für mehr Tierschutz

Die Berichte über Verstöße gegen Tierschutz-Vorschriften an bayerischen Schlachthöfen reißen nicht ab - obwohl die Staatsregierung  Sonderkontrollprogramme durchführt, um die Zustände zu verbessern. Ein besonders kritischer Punkt ist die Betäubung der Schlachttiere. Bevor diese durch Ausbluten getötet werden, müssen sie in einen Zustand der Bewusstlosigkeit versetzt werden. Bei Schweinen kommt dabei meist eine Elektrozange zum

Endlich Schluss mit Waffen-Uran im Forschungsreaktor

Der Forschungsreaktor FRM II in Garching wird entgegen aller Ankündigungen auch nach 2018 weiterhin mit hoch angereichertem Uran betrieben. Das musste die Staatsregierung in einem von der Landtagsfraktion der Freien Wähler beantragten Bericht einräumen. Der umweltpolitische Fraktionssprecher Benno Zierer reagiert empört: „Die Bevölkerung ist von Anfang an für dumm verkauft worden. Der Reaktor wird bis zum
kat