Bayern bis 2050 klimaneutral

Am Donnerstag wurde im Umweltausschuss über den Gesetzentwurf der Staatsregierung für das bayerische Klimaschutzgesetz beraten. 

Klimaschutz ist eine weltweite Aufgabe, bei der die Menschen auf der ganzen Welt gefordert sind zu handeln. Aber gerade diese globale Dimension macht ein Handeln auf regionaler Ebene umso wichtiger. Bayern wird im Rahmen der Klimaschutzoffensive seinen Beitrag leisten, um die globale Erwärmung zu begrenzen und die Folgen, die jetzt schon unvermeidbar sind, beherrschbar zu machen. Grundlage für das Handeln des Freistaats wird dieses Klimaschutzgesetz sein. Es soll in keiner Weise in Konkurrenz zum Bundesklimagesetz treten, sondern ergänzt es dort, wo es sinnvoll und auch durchsetzbar ist. An dieser Maßgabe orientieren sich auch die Minderungsziele für die Treibhausgas-Emissionen in Bayern. Die sollen bis 2030 auf unter fünf Tonnen pro Einwohner sinken.  

Das Ziel das über allem steht: Bayern soll bis 2050 klimaneutral werden, die Staatsverwaltung bereits 2030. 

Der Gesetzentwurf ist Teil der Klimaschutzoffensive des Freistaats, die im vergangenen Jahr unter Leitung des Umweltministers erarbeitet wurde und insgesamt 96 Einzelmaßnahmen zum Schutz des Klimas umfasst. Die Maßnahmen reichen von der Renaturierung von Mooren über den klimaangepassten Waldumbau, den Schutz der Auwälder bis hin zur Förderung alternativer Antriebstechnologien wie Wasserstoff. Die Landesagentur für Energie und Klimaschutz soll der Energiewende im Freistaat neuen Schwung geben. Mit diesen Maßnahmen soll etwa die Forschung im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes intensiviert werden, um den Freistaat so besser für die langfristigen Folgen des Klimawandels zu wappnen.

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